car hifi lexikon
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A/D-Wandler
oder auf Englisch ADC (Analog Digital
Converter) ist das Herzstück der
Digitalverarbeitung auf der Aufnahmeseite.
Ein analoges Audio- also in kurze
Zeitabschnitte zerlegt und die Höhe jedes
Teilabschnitts als Digitalzahl gespeichert.
Je nach dem wieviele Bit man dafür spendiert
wird die Vermessung der Höhe unterschiedlich
fein. Bei 16 Bit hat man 65 536
Amplitudenstufen zu Verfügung, bei 24 Bit
wären es 16 777 216 Stufen. Videosignale
werden in der Profitechnik mit 8 Bit (= 256
Stufen) aufgelöst. Prinzipiell gilt, je
kürzer die Zeitabschnitte (je höher also die
Samplingrate) und je mehr Bit für die
Quantisierung zu Verfügung stehen, umso
besser ist das System.
AAC
"Advanced Audio Coding": Nachfolgesystem von
MP3 mit verbessertem Klang bei gleicher
Datenrate bzw. MP3-Klangniveau bei noch
geringeren Datenraten. AAC ist
mehrkanaltauglich und gehört als "MPEG 2
Advanced Audio Coding" zur Gruppe der
MPEG-Standards. Im Gegensatz zu MP3 lässt
sich AAC mit einem Kopierschutz gegen
unbefugte Nutzung versehen. Auf diese Weise
soll es nach dem Willen seiner Erfinder (Frauenhofer
Institut, Dolby, AT&T und Sony) zum Standard
beim Elektronischen Musik-Vertrieb via
Internet werden. Dort konkurriert es mit
ATRAC3 und Windows Media Audio.
Abschirmung
Eine aus Drahtgeflecht bestehende
Kabelummantelung zur Verhinderung von
Störeinstrahlungen.
Abstrahlwinkel
Membranen strahlen Wellenlängen, die größer
als Ihr Durchmesser sind, gerichtet ab.
Abtastratenwandler
CD- wie MiniDisc-Recorder können nur mit
44,1 Kilohertz Takt aufzeichnen.
Digitalsignale mit anderen Abtastraten, etwa
vom Digitalradio oder DVD-Player, müssen vor
der Aufnahme auf 44,1 Kilohertz umgerechnet
werden. Dies besorgt der Abtastratenwandler,
der heute fast in allen Digitalrecordern
integriert ist.
AC-3
Audio Compression 3. Dolbys neue, voll
digitale Surround-Spielart. Anstatt vier
analoge sitzen sechs digitale Tonspuren auf
dem Filmband: je zwei für die Haupt- und die
hinteren Effektkanäle, einer für
Center-Speaker und Subwoofer. Durch die
getrennte digitale Aufzeichnung erwecken
auch die hinteren Lautsprecher einen
plastischen Eindruck. Allerdings sind sowohl
AC-3 Dekoder als auch die Software noch sehr
teuer. Heute nicht mehr so gebräuchliches
Kürzel für Dolby Digital.
Accuracy (Dig. Signalverarbeitung)
Genauigkeit: Sie wird von der
Übereinstimmung eines gemessenen Wertes mit
seinem tatsächlichen Wert bestimmt.
Adern-Endhülsen
oder auf Englisch ADC (Analog Digital
Converter) ist das Herzstück der
Digitalverarbeitung auf der Aufnahmeseite.
Ein analoges Audio- oder Videosignal wird "gesampelt"
also in kurze Zeitabschnitte zerlegt und die
Höhe jedes Teilabschnitts als Digitalzahl
gespeichert. Je nach dem wieviele Bit man
dafür spendiert wird die Vermessung der Höhe
unterschiedlich fein. Bei 16 Bit hat man 65
536 Amplitudenstufen zu Verfügung, bei 24
Bit wären es 16 777 216 Stufen. Videosignale
werden in der Profitechnik mit 8 Bit (= 256
Stufen) aufgelöst. Prinzipiell gilt, je
kürzer die Zeitabschnitte (je höher also die
Samplingrate) und je mehr Bit für die
Quantisierung zu Verfügung stehen, umso
besser ist das System.
Adern-Endstifte
Bei manchen HighEnd Verbindungen findet am
Ende von Lautsprecherkabeln sogenannte
Adern-Endstiffte, die angelötet wurden. Sie
sind sozusagen die stabile Version der
Adernendhülsen. Wir raten von ihrer
Verwendung ab, weil sie leicht zu
Kontaktproblemen führen können.
ADR
"Astra Digital Radio" - Übertragungssystem
für digitalen Hörfunk im Paket mit analogem
Satelliten-Fernsehen. Dabei können bis zu 12
Stereoprogramme huckepack auf dem Bildträger
reiten. ADR verwendet Musicam-Datenreduktion
mit einer festen Datenrate von 192 Kilobit
pro Sekunde. Die Qualität ist gut, solange
im Studio nicht allzu viel
Dynamikkompre3ssion betrieben wird. Über 80
vorwiegend deutschsprachige ADR-Programme
sind derzeit via Astra auf Sendung, darunter
fast alle öffentlich-rechtlichen. Die
Empfangsgeräte sind meist kombinierte
Receiver für Analog-TV und ADR - die
Preisskala beginnt bei etwa DM 400,--. Über
Kabel oder terrestrisch ist ADR nicht zu
empfangen.
ADTV
Advanced Definition Television, Fernsehen
mit höherer Auflösung; verbesserte TV-Norm,
etwa PAL-plus.
AES/EBU
symmetrische Digital-schnittstelle aus der
Studiotechnik, qualitativ beste
Digitalverbindung für lange Kabelstrecken.
Aktivsubwoofer
Gehäusesubwoofer mit integrierter Endstufe
und Aktivweiche.
Aktivweiche
Elektronische Schaltung zur Aufteilung der
Frequenzbereiche vor den Endstufen in der
Cinchleitung.
Akustische Visitenkarte
Was gehört in die Ansage? Sie sollte
möglichst kurz und informativ sein. Die
gewählte Rufnummer oder der Name des
Teilnehmers gehört an den Anfang, dann
sollte ein kurzer Hinweis auf die derzeitige
Abwesenheit und die Aufforderung zum
Hinterlassen einer Nachricht mit der
Rufnummer folgen, unter der der Rückruf
erfolgen soll. Kreative und verspielte
Zeitgenossen können die Ansage mit einer
ruhigen Musik unterlegen. Da die Anrufer
jedoch stets bis zum Signalton warten
müssen, sollte ihre Geduld nicht zu arg
strapaziert werden. Bei allen Ansagen sollte
die Sterilität eines Automaten durch
möglichst lockere Sprechweise vermieden
werden, um die mögliche Scheu des Anrufers
vor der Maschinenaufzeichnung zu vermeiden.
Alias Frequency
Faltungsfrequenz: Tritt bei der
Rekonstruktion von abgetasteten Signalen als
unerwünschte, den Informationsgehalt des
Signals verfälschende Frequenzkomponente
auf.
Alias-Namen
Der Namen "Manfred Schmitt" ist alleine im
Münchner Telefonbuch elf mal vertreten.
Echte Namen sind deshalb kein sinnvolles
Adreßinstrument für die deutschland- oder
gar weltweit vertretenen Online-Dienste. Sie
arbeiten in der Regel mit Nummern wie
100233,7224 (CompuServe) oder 089123450001
(T-Online). Damit die E-Mail-Adresse aber
leichter zu merken und dem Inhaber einfacher
zuzuordnen ist, erlauben die Dienste
Alias-Namen. Diesen Namen darf sich das
Mitglied selbst aussuchen und alle E-Mails
finden sowohl mit der numerische Adresse als
auch den Alias-Namen den Empfänger. Da auch
die Alias-Namen nur einmal vorkommen dürfen,
gewinnt der Schnellere. Der Alias-Name "ManfredSchmitt@online-dienst"
dürfte somit in allen Online-Diensten
bereits vergeben sein.
Analogausgangsstufe
Der D/A-Wandler liefert eine lückenlose
Kette unterschiedlicher Spannungswerte die
wie die Skyline von New York aussehen. Die
unvermeidbaren Pegelsprünge beseitigt ein
Tiefpaß-Filter. Zudem wird hier das
Musiksignal verstärkt.
Anpassung
Ein- und Ausgänge verkabelter
Car-HiFi-Komponenten müssen miteinander
harmonieren. Fehlanpassungen führen zu
Verzerrungen und Defekten.
Anstiegszeit
Hier ist Reaktionsschnelligkeit gefragt.
Eingangsseitige Impulse rufen am
Verstärkerausgang kräftige Spannungssprünge
hervor. Je schneller ein Verstärker den
Impulsflanken folgt, deste besser. Ideale
Werte für die Anstiegszeit liegen bei zwei
bis drei Mikrosekunden (us).
Anstiegszeit
Schnelligkeit einer Endstufe oder
Lautsprechermembran bei der Umsetzung einer
Spannungsänderung.
Antialiasing Noise
Auswirkungen der Spiegelfrequenzen, sofern
die Bandbreite des abgetasteten Signals
größer als die halbe Abtatsrate.
Antialiasingfilter
Ist ein Tiefpaßfilter mit besonders steiler
Übergangskennlinie (ideal rechteckig) vom
Durchlaß- zum Sperrbereich und dient der
Bandbreitenbegrenzung eines abzutastenden
Signals, um das Auftreten von unerwünschten
Faltungsfrequenzen zu verhindern.
API
"Application Programming Interface":
Standardisierte Software-Schnittstelle in
der Set Top Box, auf der Anwendungsprogramme,
z. B., EPG´s, aufsetzen können. Ein
allgemein verbindliches API wird erst der
MHP-Standard bringen.
AT&T ST
optische Digitalschnitt-stelle. Qualitativ
hochwertiger als TOS aufgrund geringerer
Reflexio-nen am Übergang
ATRAC
Datenreduktionssystem der MiniDisc, das die
CD-Datenmenge auf rund 1/5 verringert. ATRAC
wurde Anfang der Neunziger Jahre von Sony
entwickelt, ist also ein System der ersten
Generation. Nach anfänglichen klanglichen
Mängeln brauchen die aktuellen
Chip-Versionen wie ATRAC3 einen Vergleich
mit der CD nicht mehr zu scheuen.
ATRAC R
Kein neues Datenreduktionssystem, sondern
nur die aktuellste Version des klassischen
ATRAC der MiniDisc. Die ATRAC R-Chips sind
voll kompatibel mit allen bisherigen
MD-Aufnahmen.
ATRAC3
Angesichts der dramatisch gestiegenen
Rechenleistungen der Chips ist heute eine
noch effektivere Datenreduktion als beim
klassischen ATRAC der MiniDisc möglich.
Deshalb hat Sony ATRAC3 entwickelt, das die
CD-Datenmenge auf rund 1/10 schrumpfen lässt
und zunächst zum Musikversand im Internet
und - via Memory Stick - zur Wiedergabe im
Memory Stick-Walkman genutzt werden soll.
Doch schon in diesen Wochen will Sony ATRAC3
auch bei MiniDisc-Recordern einführen. Bei
der Aufnahme kann der Kunde dann zwischen
dem herkömmlichen ATRAC und dem neuen System
wählen - je nach Anspruch an die Spielzeit,
die Klangqualität und die Kompatibilität:
Denn ATRAC3-Aufnahmen laufen nicht auf
herkömmlichen MD-Decks.
ATSC
Advanced Televisions Systems Committee;
Gremium, das für die Ausarbeitung eines
HDTV-Standards in USA verantwortlich war.
Als ATSC-Norm wird die Gesamtheit der 18
möglichen Auflösungsformate bezeichnet.
Audio Coding
Auch "Quell-Codierung" oder schlicht
"Datenreduktion": Durch Weglassen von
Audioanteilen, die ohnehin nicht hörbar
sind, lassen sich die Datenmengen auf einen
Bruchteil des CD-Standards reduzieren. Dabei
wird der Verdeckungseffekt des Gehörs
ausgenutzt. Im Übrigen lassen sich die Daten
rein formal kompakter darstellen als auf der
CD. Bekannte Reduktionsverfahren der ersten
Generation sind ATRAC bei der MiniDisc (Reduktikonsfaktor
1:5) und Musicam beim Digitalradio (meist
Faktor: 1:7). Neuere Systeme, vor allem für
die Internetübertragung, codieren noch
effektiver: MP3 kommt in seine höchste
Qualitätsstufe mit einem Elftel der
CD-Datenrate aus. In der grundsätzlichen
Funktionsweise ähneln sich die verschiedenen
Systeme: Der Coder zerlegt das
digitalisierte Audio-Signal in - meist 32 -
Frequenzbänder und analysiert in jedem Band
den Pegel. Liegt er unter der Ruhe- oder
Verdeckungs-Hörschwelle, kann er
vernachlässigt werden. Allen anderen Bändern
weist der Coder je nach ihrer Bedeutung für
den Höreindruck eine bestimmte Bitmenge zu.
Er verteilt also die zur Verfügung stehenden
Bits, je nach vorgegebener Datenrate, auf
die einzelnen Frequenzbänder. Dies ist ein
ziemlich rechenintensiver Vorgang. Auf der
Wiedergabeseite dagegen braucht der Decoder
nur die einzelnen Teilbänder wieder
zusammenzusetzen. Auch digitale
Surround-Systeme wie Dolgy Digital und DTS
arbeiten mit Datenreduktion. Dabei werden
die Bits nicht nur den Frequenzbändern,
sondern auch den einzelnen Kanälen je nach
ihrer momentanen Wichtigkeit zugewiesen.
Auflösung
Mit konventionellen Kameras aufgenommen
Bilder haben rund 15 bis 20 Millionen
Bildpunkte.Die einfachsten Digitalkameras
zerlegen das Bild in 480 x 640 Bildpunkte
(300000 Pixel). Diese Auflösungsklasse
reicht für alle PC-Anwendungen wie Gestalten
von Hompages oder zum Versenden von E-mails
aus. Zum Ausdrucken ist die Bildqualität nur
bedingt geeignet. Die nächstbessere Klasse,
die momentan stark auf dem Vormarsch ist,
hat 800000 Pixel (1024 x 768) Diese Bilder
kann man im Format 9 x 13 cm oder 10 x 15 cm
ausdrucken. Mit einem guten
Tintenstrahldrucker und festem, glänzenden
Papier, sind diese Ausdrucke einem Foto
schon recht ähnlich. Die Highlights unter
den Consumer-Kameras bieten bereits zwischen
1,2 und 1,4 Millionen Bildpunkten. Abgesehen
von der besseren Bildqualität bieten diese
Kameras, die zwischen 2300 und 5000 Mark
kosten, auch eine gute Ausstattung.
Aufnahme-Vorlaufspeicher
Hochwertige Digitalrecorder beginnen nicht
gleich beim Drücken der Aufnahmetaste mit
dem Schreibvorgang, sondern puffern die
Daten für einige Sekunden ini einem
elektronischen Speicher. So bleibt Zeit,
Titelanfänge zuverlässig zu erkennen und den
Schreibvorgang hochzufahren. Bei einigen
CD-Recordern (Philips) lässt sich die
Aufnahme während der Pufferzeit noch
abbrechen, ohne dass Daten auf die Disc
geschrieben wurden. Sony MD-Recorder können
sogar Daten aufzeichnen, die vor dem Drücken
der Aufnahmetaste in den Speicher gelesen
wurden ("Time Machine Recording").
Aufzeichnungsart
Die herkömmliche Art der Aufzeichnung von
Ansagen und eingegangenen Anrufen entspricht
der eines Kassettenrecorders. Auf kleine
Mikrokassetten mit einer Aufnahmedauer von
zweimal 30 Minuten werden sowohl die Ansagen
und Hinweise als auch die hinterlassenen
Botschaften gespeichert. Umspulzeiten sind
dabei lästig - besonders dann, wenn sowohl
Ansage als auch Mitteilungen auf das gleiche
Band gespeichert werden. Digitale
Anrufbeantworter speichern alles in einem
Mikrochip. Dadurch kann schnell von einer
aufgezeichneten Mitteilung gesprungen
werden. Nachteil: Zahlreiche Geräte können
insgesamt nur knapp 15 Minuten aufzeichnen.
Ein Mittelding bieten halbdigitale Geräte.
Hier werden die Ansagen auf Mikrochip
gespeichert, die eingehenden Anrufe dagegen
auf Kassette.
Ausgangsimpedanz (Innenwiderstand)
Der Innenwiderstand eines Verstärkers wird
hauptsächlich von der Gegenkopplung
bestimmt. Ein kleiner Innenwiderstand macht
die Beeinflussung des Verstärkers durch die
angeschlossenen Lautsprecher klein, d.h.,
der Frequenzgang des Verstärkers bleibt
erhalten. Außerdem bewirkt ein kleiner
Innenwiderstand eine starke elektrische
Bedämpfung des Lautsprechers und unterdrückt
dadurch unerwünschte Ausklingvorgänge.
Ausgewogenheit
Nicht nur für die Musikwiedergabe, sondern
gerade für den Sprachbereich ist eine
ausgewogene Wiedergabe der Übertragungskette
im Mitteltonbereich wichtig.
AV
Abkr. für Audio Video, z. B. AV-Verstärker
mit Anschlüssen für Audiogeräte
(CD-Spieler..), und Videogeräte.
Azimuth
Bei analogen Cassettenlaufwerken muß der
Tonkopf für optimale Höhenwiedergabe absolut
senkrecht zum Band stehen, ein Fehlwinkel
beim Heim- oder Autodeck führt zu dumpfem
Klang.